Lass uns die Grundlagen noch einmal anschauen. Wir haben alle gesündigt und können die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen. Wir selbst können uns die Errettung nicht verdienen, wir brauchen Gott, damit er uns rettet. Die Bibel sagt: “So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn .” (Apostelgeschichte 3,19)
Wir haben bereits über den Glauben an Jesus geredet, dass er gestorben und wiederauferstanden ist und dass er unser Retter und Herr ist.
Aber was bedeutet Buße?


Buße tun bedeutet wortwörtlich, sich umzudrehen. Sich umzudrehen von allem Bösen und sich zu allem Guten hin zudrehen. Sich zu Gott zu drehen. Wir tun dies durch das Bekennen unserer Sünden, dadurch dass wir ihn um Vergebung bitten und dadurch, dass wir uns von ihnen abwenden und dieselben Sünden nicht noch einmal tun. Das bedeutet auch, dass Buße tun mehr ist als einfaches Bereuen, mehr als traurig darüber zu sein, etwas falsch gemacht zu haben. Es bedeutet sich davon abzuwenden diese sündigen Dinge zu tun und diese Gedanken zu denken.
Gott gibt uns den Heiligen Geist, der uns dabei hilft dieses neue Leben zu leben. Gott weiß, dass, auch wenn wir jetzt an ihn glauben und gerettet sind, wir noch nicht perfekt sind. Er will einen Prozess in uns beginnen, dass wir langsam mehr und mehr wie Jesus werden. Währenddessen wollen wir Entscheidungen treffen, die widerspiegeln, dass wir uns vom Bösen abgewendet haben.
Wir leben mit einer von Herzen kommenden Haltung der Umkehr, der Abkehr vom Bösen und der Hinwendung zu Gott.
Unser erster Akt der Buße war, als wir uns das erste Mal dazu entschieden haben, zu Gott zu kommen und ihn um Vergebung gebeten haben – also als wir gerettet wurden. Aber auch danach sollen wir in einer Haltung der Busse weiterleben. Wir werden weiterhin Fehler machen, deshalb müssen wir Gott auch weiterhin um Vergebung bitten und unsere Sünden weiterhin vor Gott bekennen.
Es bedeutet nicht, dass du deine Errettung verlierst, wenn du wieder in Sünde fällst, aber wenn du nicht deine Sünden bekennst und umkehrst, wird sich dein Herz verhärten und anfangen dich weg von Gott zu ziehen, hin zum Bösen. In der Bibel lesen wir: “Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!” (Off 2,5)
Wenn wir nah mit Gott leben und mehr wie er werden, leben wir mit einer Herzenshaltung der Busse und einem ständigen Wegdrehen vom Bösen, hin zum Guten.
Ich kenne das Böse nicht, das in deinem Leben ist, vielleicht ist es Wut, Gewalt, Unvergebenheit, Rassismus. Es können viele Dinge sein.
Triff die Entscheidung, dich davon abzuwenden. Bitte Gott, dein Herz von all dem Bösen, das in dir ist reinzuwaschen. Entscheide dich, zum Beispiel, Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, Rasse, ihres Geschlechts oder wegen anderen Dingen zu richten. Lass Gott den Richter sein. Entscheide dich zu vergeben. Entscheide dich freundlich zu sein und in der Liebe und im Licht zu wandeln, anstatt in der Dunkelheit. Du wendest dich weg vom Bösen, hin zum Guten.
Auch wenn ich jetzt nur Ideen, Denkweisen und Gefühle erwähnt habe, vergiss nicht, dass all diese Dinge sich auch auf dein Verhalten auswirken können. Wir müssen von beidem umkehren: von der Denkensweise und von dem Verhalten.
Klingt es schwierig?
Ich will dir nicht vormachen, dass es leicht ist, es kann sehr schwer sein, besonders dann, wenn du für eine lange Zeit sündhaft gedacht und gehandelt hast. Aber mit Gott ist alles möglich. Erinnere dich, dass er uns versprochen hat, dass wir nicht auf uns alleine gestellt sind, sondern, dass er uns den Heiligen Geist als Helfer gibt. In der Bibel steht: “Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.” (Johannes 14,26)
Bete, dass Gott dich durch den Heiligen Geist stärken wird und du den Menschen um dich herum mit Liebe begegnen kannst. Bete, dass Gott dir die praktischen Schritte zeigt die du tun musst und tue sie. Und wenn das schwer ist, kann es dir helfen, es anderen Gläubigen um dich herum zu erzählen, die für dich und mit dir beten können und die dir helfen können den guten Weg, den Gott für dich hat, zu gehen.
Merke dir, dass es zwar nicht immer leicht ist Jesus nachzufolgen, aber es immer das Beste für dich ist. Vertraue darauf, dass er dich liebt und er nie etwas machen wird, um dir zu schaden, sondern dass er dich immer aufbauen und dich ihm ähnlich machen will.